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Pressearchiv

An dieser Stelle finden Sie Presseartikel aus meiner beruflichen und ehrenamtlichen Tätigkeiten.

 

 

Nordkreistour mit dem Landrat

WAZ vom 28. Juli 2009
Ich will einige Fragen stellen
Ausgabe Nr. 173 Lokalteil Bergkamen

 

 

 

Eröffnung Fahrradsommer der Industriekultur

DerWesten vom 22.06.2009
In den Sattel und los
WAZ Bochum, 22.06.2009

 

 

Mit dem Rad zur Arbeit

DerWesten vom 25.05.2009
Aufs Rad umsatteln
WAZ Herne, 25.05.2009

 

 

Bergkamener Sozialdemokraten gegen Diätenerhöhung

Bergkamen. Der SPD-Stadtverband hat sich jetzt entschieden gegen die geplanten Diätenerhöhungen für die Bundestagsabgeordneten ausgesprochen.

Bei vielen Gesprächen mit Bürgerinnen und Bürgern in der letzten Zeit und insbesondere bei offiziellen Veranstaltungen der SPD in Bergkamen schlug den sozialdemokratischen Politikern Betroffenheit, Unverständnis und Ablehnung entgegen. Grund dafür ist die zweite Anhebung der Abgeordnetenentschädigung für die Mitglieder des Bundestages innerhalb eines halben Jahres.

"Besonders aufgebracht sind unsere älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger vor dem Hintergrund der mageren Rentenerhöhung von 1,1 Prozent, die von einigen Bundestagsabgeordneten als soziale Wohltat verkauft wurden", so der stellvertretende SPD-Stadtverbandsvorsitzende Thomas Semmelmann.

Erst im November letzten Jahres sei vom Bundestag eine zweistufige Diäten-Erhöhung für die Jahre 2008 und 2009 in Höhe von rund 9 Prozent beschlossen worden. Grund dafür sei die Annäherung an den Verdienst von Bundesrichtern der Besoldungsgruppe R 6 bzw. der von kommunalen Wahlbeamten auf Zeit der Besoldungsgruppe B 6. In diesem Zusammenhang werde dabei auch von Orientierungsgrößen gesprochen.

Nun ist es laut Meinung von CDU/CSU und SPD an der Zeit eine weitere Erhöhung zu erteilen. Diesmal wird der Extrabonus mit dem hohen Tarifabschluss im öffentlichen Dienst begründet. Demnach sollen die Einkünfte der Bundestagsabgeordneten zum 1. Januar 2009 zu der bereits beschlossenen Erhöhung von 329 Euro um weitere 278 Euro steigen. Im Januar 2010 ist eine weitere Erhöhung um 213 Euro geplant. "Die erneute Erhöhung jetzt mit dem Tarifabschluss im öffentlichen Dienst zu begründen ist schon abenteuerlich, denn Koppelung an diese Abschlüsse ist laut Abgeordnetengesetz erst ab dem Jahr 2010 vorgesehen", so Semmelmann. Außerdem hat der letzte Tarifabschluss keine Anhebung für 2010 vorgesehen, so dass hier eine Erhöhung ohne "Orientierung" geplant ist. "Auch deshalb lehnt die SPD Bergkamen eine erneute Erhöhung der Abgeordnetenentschädigung ab, die zum jetzigen Zeitpunkt der Diskussion um eine mehr als magere Rentenerhöhung nicht zu vertreten ist", so der SPD-Stadtverbandsvorsitzende Detlef Schwerdt.

Pressemitteilung vom 26.04.2008

Bergkamener zum Vorsitzenden gewählt

Thomas Semmelmann führt zukünftig den ADFC NRW

Einen historischen Moment in der 24jährigen Geschichte des ADFC NRW durften die Delegierten der ADFC Landesversammlung im Wuppertaler Klimainstitut mitgestalten. Sie wählten erstmalig einen Vorsitzenden aus ihren Reihen, nachdem der geschäftsführende Vorstand bislang aus »Landessprechern« bestand. Neben Semmelmann wurden Dr. Axel Horstmann, ehemaliger Verkehrsminister in NRW und Ulrich Syberg aus Herne zu seinen Stellvertretern gewählt.

„Der ADFC ist hervorragend aufgestellt als Verbraucherschutzorganisation und deshalb ein gefragter Partner auf allen Ebenen. Mit der Lobbyarbeit für das Fahrrad, und dies ist das einzig ernstzunehmende Null-Emissionsfahrzug im Nahverkehr, werden wir als Umweltverband noch nicht so stark wahrgenommen und das muss sich ändern“, so Semmelmann in seinem Eingangsrede vor den Delegierten aus ganz NRW.

Als Beisitzer werden zukünftig Bettina Kemper (Erkrath), Dr. Thomas Rommelspacher (Essen), Jan Bartels (Viersen), Norbert Schmidt (Köln) und Werner Wülfing (Unna) die Arbeit im Vorstand gestalten.

„Wir sind stolz »Fahrradland Nr. 1« in Deutschland zu sein“, so Semmelmann, „ aber andere Bundesländer haben mächtig aufgeholt“. Der ADFC NRW werde sich zukünftig weiter intensiv um die Radverkehrsförderung kümmern. Das Internet soll weiterhin professionell betreut werden, um den Bürgerinnen und Bürgern immer topaktuelle Informationen geben zu können. Davon sollen auch die Kreisverbände profitieren. Die Radtourendatenbank werde zukünftig eine Vielzahl von Radtouren des ADFC anbieten, erklärte der Vorsitzende weiter.

Klare Akzente will der neugewählte Vorstand auch in den Bereichen Jugend sowie Fahrradtourismus setzen, erklärte Semmelmann: „Wir werden uns um die Kinder- und Jugendarbeit im ADFC kümmern, die in NRW brach liegt. Gute Ansätze gibt es hier bereits in Heidelberg. Auch die Verkehrssicherheitsarbeit des Landes werden wir weiterhin kritisch begleiten. Ziel ist es, dass Kinder auf dem Weg zur Schule möglichst ihr Fahrrad nutzen.

In der Förderung des Fahrradtourismus sehen wir in NRW die größten Potenziale. Geben doch Fahrradfahrer 20 Prozent mehr auf ihren Reisen aus als andere Gäste. Diese Wirtschaftskraft sollten wir in NRW sichtbar machen. Wir werden in den Regionen Fahrradkongresse initiieren, die schon erfolgreich im Rheinland stattgefunden haben,“ so der frischgebackene Vorsitzende.

ADFC

Münchens Oberbürgermeister auf der IFMA getroffen

(14.9.2006) Oberbürgermeister Christian Ude wurde am 14.9.2006 vor rund 600 geladenen Gästen aus Politik und Wirtschaft beim Radverkehrskongress 2006 in Köln als "Fahrradfreundlichste Persönlichkeit des Jahres 2006" ausgezeichnet. Kurz nach der Preisverleihung hatte ich Gelegenheit, ihm eine Ausgabe der Kreisvereinszeitung des ADFC Kreisverbandes Unna zu überreichen. In dieser Ausgabe hat Unnas Bürgermeister Werner Kolter über Udes Buch "Stadt radeln" geschrieben.


Freizeitradler kurbeln NRW-Wirtschaft an

Pressemitteilung des ADFC NRW  vom 9. Mai 2009

Freizeitradler kurbeln NRW-Wirtschaft an - ADFC NRW: Trotz 1,3 Milliarden Euro Wertschöpfung pro Jahr lässt
Landesregierung den Fahrradtourismus in NRW links liegen

Düsseldorf (ots) - Fahrradurlaub zählt zu den wichtigsten touristischen Wachstumsmärkten in NRW. Mehr als 8,3 Millionen Radausflügler und Radtouristen rollen pro Jahr bereits über das Radwegenetz in NRW - eine Zahl mit Rückenwind. Jeder einzelne von ihnen gibt für diesen Spaß pro Kopf und Jahr rund 160 Euro aus - für Ausrüstung, Lektüre, Unterkunft, Verpflegung und Unterhaltung. Mit einer Wertschöpfung von insgesamt 1,3 Milliarden Euro kurbeln die Freizeitradler mittlerweile die NRW-Wirtschaft an, ermittelte die Studie "Radreisen 2008" des Forschungsinstitutes Trendscope in Köln, die der Allgemeine Deutsche Fahrrad Club (ADFC) NRW am Samstag, 9. Mai, bei seiner Mitgliederversammlung in Düsseldorf erstmals vorstellt.

Garanten für die wachsende Bedeutung des Radtourismus in NRW sind die gut ausgebaute Infrastruktur für das Fahrradfahren und die Marketingmaßnahmen starker Tourismus-Regionen wie Münsterland, Ruhr-Tourismus, Sauerland und Niederrhein. Die meisten Freizeitradler nutzen ihr Bike für Tagesausflüge in die nähere Umgebung, doch nur jeder zehnte entschließt sich zu einem Radurlaub mit mindestens einer Übernachtung in NRW.

"Das Wachstumspotenzial bei Radtouristen wird nicht genutzt. Das Land NRW tritt beim Fahrradtourismus nicht in Erscheinung", kritisiert Thomas Semmelmann, Vorsitzender des ADFC NRW, mit mehr als 27.500 Mitgliedern der größte Landesverband in Deutschland. Die guten Angebote der Regionen würden nicht gebündelt und entsprechend beworben. Abhilfe schaffen könne ein einheitliches Fahrradportal, wie es Rheinland-Pfalz mit www.radwanderland.de entwickelt hat. Semmelmann: "Das nordrhein-westfälische Wirtschaftsministerium muss sich jetzt verstärkt um Marketing und die Werbung von Fahrradurlaubern in NRW kümmern, um die vorhandenen Potenziale auszuschöpfen."

Pressekontakt:
ADFC Landesverband NRW e.V., Thomas Semmelmann, Hochstr. 82,
59192 Bergkamen, Telefon: 02307 - 87279, mobil 0177/494 494 5,
t.semmelmann@adfc-nrw.de, www.adfc-nrw.de