Ehrenamt
Es gibt unzählige Zusammenschlüsse von Menschen, die sich im Bereich des Sports, der Kultur, der Politik, Soziales, etc. für andere Menschen oder bestimmte Themen engagieren. Umfragen haben ergeben, dass in Deutschland 70 Prozent der über 14-jährigen ehrenamtlich tätig sind. Konkret tun sie das zum Beispiel bei Tierschutzorganisationen, arbeiten unentgeltlich bei der Telefonseelsorge oder im Altenheim, sind bei der Freiwilligen Feuerwehr oder beim Technischen Hilfswerk. Ohne diese freiwillige Engagement von Ehrenamtlichen würden viele Bereiche des öffentlichen und sozialen Leben nicht funktionieren. Ich engagiere mich in folgenden Organisationen:

Eine starke Lobby für das Rad – ein Verein vor Ort zum Mitmachen
Mit gut 27.000 Mitgliedern ist der ADFC NRW der größte Landesverband des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs. In 38 Kreisverbänden und 92 Ortsgruppen sind wir vor Ort in den Kreisen, Städten und Gemeinden aktiv. Wir setzen uns für eine umweltfreundliche Verkehrspolitik ein, fahren in der Freizeit gemeinsam Touren und beraten in allen Fragen rund um das Fahrrad.
Als Landesverband arbeiten wir vor allem in und an Projekten für das Land NRW, Städte und Gemeinden sowie für die Tourismusverbände in NRW. Dabei steht die Entwicklung einer umfassenden Radverkehrsinfrastruktur im Mittelpunkt: ein einheitliches Radverkehrssystem für Alltags-, Freizeit- und Urlaubsradfahrer und -fahrerinnen mit vergleichbaren Qualitätsstandards und vielfältigen Serviceeinrichtungen.
Dank unserer Arbeit ist Nordrhein-Westfalen auf dem Weg zu einem "Fahrradfreundlichen Bundesland" deutlich vorangekommen.
Hier einige Beispiele aus unseren Projektarbeiten:
* 100 Fahrradstationen für NRW
* Bett & Bike, Verzeichnis der fahrradfreundlichen Gastbetriebe
* Evaluierung des Radverkehrsnetz NRW
* "Alleenradwege" auf alten Bahntrassen
Darüber hinaus veranstalten wir regelmäßig Fahrrad-Aktionstage und Verkehrssicherheitsveranstaltungen, Fachtagungen und Kampagnen und sind auf den fahrradrelevanten Messen vertreten.
Für unsere Mitglieder und die Aktiven in den Kreisverbänden bieten wir Fortbildungsveranstaltungen und Fachseminare an, z.B. unser Weiterbildungsprogramm in Zusammenarbeit mit der VHS Dortmund.
Die Organe des ADFC NRW sind die Landesversammlung, der Landeshauptausschuß und der Landesvorstand, deren Aufgaben in der Satzung geregelt sind.
Erfolgreich macht uns nicht zuletzt die Zusammenarbeit mit unseren starken Partnern in NRW:
* Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Städte, Gemeinden und Kreise in NRW e.V.
* Ministerium für Bauen und Verkehr des Landes NRW
* Nordrhein-Westfalen Tourismus e.V.
Seit April 2008 bin ich Vorsitzender des Landesvorstandes NRW und gleichzeitig Ortsgruppensprecher der Ortsgruppe Kamen-Bergkamen-Bönen.
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Nachhaltigkeit ist unser Thema
Auf der Basis der Beschlüsse von Rio haben sich in NRW über 125 Kommunen, Organisationen Vereine und Verbände in der LAG 21 verbunden. Neben den Städten und Kreisen reicht das Spektrum der Mitglieder über Gewerkschaften und Kirchen zu Ehrenamtlichen. Sie wollen sich gegenseitig unterstützen, voneinander lernen, und die Ideen der Agenda 21 mit Engagement umsetzen und weiterentwickeln. Zu den eingetragenen Mitgliedern kommen weitere ca. 140 Kommunen und lokale Agenda-Prozesse, die sich ebenfalls in der Arbeit der Landesarbeitsgemeinschaft Agenda 21 NRW e.V. engagieren. Die LAG 21 vertritt die Basis der Agendaprozesse vor Ort. Dort, wo die Menschen leben und arbeiten, wollen wir sozial, ökologisch und ökonomisch gerechte Prozesse einleiten. „Global denken – Lokal handeln“ umschreibt unser Ziel, zukunftsfähige Lebensgrundlagen auch für kommende Generationen zu hinterlassen.
Ein regelmäßiger Erfahrungsaustausch ist die Grundlage für die inhaltliche Arbeit mit den Kooperationspartnern in NRW. Die Formulierung von lokalen Nachhaltigkeitsindikatoren, die Entwicklung von Kompetenzen im Themenfeld Arbeit und Nachhaltigkeit und die Durchführung von eigenen Aktionen, Tagungen und Veranstaltungen sind Projektbeispiele. Für die lokalen Agendaakteure ist die LAG 21 inhaltliche und organisatorische Koordinierungsstelle für ihre eigenen Prozesse und bilden somit ein zentrales Netzwerk der Lokalen Agenda 21 in Nordrhein-Westfalen.
Mit dem Ziel, in den Kommunen die Strukturen und die Atmosphäre für ein "agenda-mainstreaming" bei den Verwaltungen und Bürgern zu schaffen, arbeitet sie an der Professionalisierung der Agenda21-Arbeit vor Ort und seiner verbindlichen und langfristigen politischen Absicherung.
Die Landesarbeitsgemeinschaft Agenda 21 NRW e.V. ist integraler Bestandteil des Nachhaltigkeitsprozesses in NRW. Durch den Zusammenschluss von Kommunen, Kreisen, Verbänden und Vereinen, Kirchen, Gewerkschaften und Zivilgesellschaft ist ein Netzwerk in Aufbau, das zentrale Bestandteile einer zukunftsfähigen Entwicklung in die kommunale Diskussion einbringt. Durch die Aktionswoche "Zukunft.Gestalten.Mitmachen", der Johannesburg followup-Kampagne "Johannesburg gestaltet Lokale Agenda NRW", dem Klimastaffellauf NRW 2004 und der Kampagne "Mit Energie in die Zukunft" zu den Renewables 2004 und dem Projekt "Flächenmanagement als partizipativer Prozess einer nachhaltigen Stadtentwicklung" hat sich die LAG 21 NRW als starkes und aktionsorientiertes Bündnis etabliert.
Im Rahmen meiner beruflichen Tätigkeit bin ich Mitglied des Vorstandes der Landesarbeitsgemeinschaft.
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