Blick auf die Bühne des Landesparteitages der NRW SPD 2. von links Karin Middelhoff 30.000 Mitglied im ADFC NRW Steuerungsgruppe Fairtrade-Town Herne Franz Müntefering beim Frühlingsempfang 2011 Aschluss Ruhr.2010 Thomas Semmelmann und Oliver Kaczmarek zu Besuch bei den Stadtwerken Unna Auftaktveranstaltung metroradruhr Urkundenübergabe zur Aufnahme in die Arbeitsgemeinschaft der fahrradfreundliche Städte in NRW SPD Familie Fahrrad

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ADFC NRW lehnt Helmpflicht für Pedelecs ab

26-01-2012 15:07

Versicherungswirtschaft sucht Einfallstor für die Einführung der allgemeinen Helmpflicht

Kanalbaumaßnahmen in Rünthe

03-01-2012 08:13

Zwei Großvorhaben

Hellweger-Anzeigervom 3. Januar 2012
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Pressemitteilung: ADFC kritisiert Ablehnung der Radstation in Bergkamen

18-12-2011 15:25

Elke Middendorf bezeichnet Radstation als Spielzeug

„FDP und insbesondere die CDU wollen den Radverkehr in Bergkamen nicht fördern“, stellt der ADFC NRW Landesvorsitzende Thomas Semmelmann fest. Anders sind die Ausführungen der Fraktionsvorsitzenden der Parteien nicht zu verstehen. Für die CDU Vorsitzende, Elke Middendorf, ist die Radstation ein Spielzeug, so bezeichnet in ihrer gestrigen Haushaltsrede. Damit verunglimpft sie alle die, die tagtäglich mit dem Fahrrad fahren und es als ernsthafte Alternative für den Alltagsverkehr im Nahbereich nutzen. 
Eins muss man sagen, die CDU lehnt konsequent die Radverkehrsförderung ab. Sie stimmte gegen die Erstellung des Radverkehrskonzeptes, welches die Grundlage für die Radverkehrsförderung in Bergkamen darstellt. Viele Einzelmaßnahmen daraus haben dazu beigetragen, dass das Radfahren in Bergkamen bequemer und sicherer geworden ist. Hiervon profitieren auch Schülerinnen und Schüler, die tagtäglich den Weg zu ihrer Schule mit dem Fahrrad zurücklegen. Nach der Logik der CDU sind das unsinnige Folgekosten, die sich aus der Mitgliedschaft in der „Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundliche Städte“ ableiten lassen. Hierzu gehören auch die Überlegungen, am Busbahnhof eine Möglichkeit anzubieten, sein Fahrrad gut und sicher abzustellen und den Umstieg auf den ÖPNV zu fördern. Weiterhin werden die Mitgliedbeiträge für die Arbeitsgemeinschaft kritisiert. Verschwiegen wird aber, dass mit den Mitteln der Arbeitsgemeinschaft der beliebte Fahrradplan der Stadt Bergkamen gefördert wurde. Dieser Plan ist u. a. ein Baustein um den Fahrradtourismus in Bergkamen zu fördern, gerade vor dem Hintergrund, dass an einem neuen Marketingkonzept für den überregionalen touristischen Radweg „Römer-Lippe-Route“ gearbeitet wird. Welche Bedeutung eine solche touristische Route für die Region haben kann, zeigt das Beispiel des RuhrtalRadwegs. Erkannt hat das auch die Stadt Schwerte, übrigens unter Leitung eines CDU Bürgermeisters, die an die Tür der Arbeitsgemeinschaft geklopft hat, ihr der Zutritt aber  verwehrt wurde. Dies ist aus der Sicht der Radfahrer bedauerlich, aber vorerst nicht anders machbar, weil die Stadt Schwerte unter einer vorläufigen Haushaltsführung steht. Dies bleibt der Stadt Bergkamen Gott sei Dank erspart, weil die Verwaltung ein ausgewogenes und genehmigungsfähiges Haushaltssicherungskonzept vorgelegt hat und deshalb noch entscheiden darf, wofür sie ihre freiwilligen Leistungen ausgeben möchte. Unseriös ist deshalb, die möglichen Ausgaben für sicheres Fahrradparken, und hier ist nur der Eigenanteil der Stadt Bergkamen gemeint, gegen die Kürzungen im Jugendhilfebereich anzuführen. „Ich will mich an dieser Stelle nicht an dem Spiel beteiligen und auf andere Ausgaben hinweisen“, so Semmelmann. Bemerkenswert ist aber, dass Frau Middendorf im Kontext von Straßenbaumaßnahmen darauf hinweist, dass der Verzicht auf das Auto die einzige Alternative wäre und das gleichbedeutend ist mit Verzicht auf Wohlstand und Lebensqualität. „Diese Aussage spricht für sich“, merkt Semmelmann spitz an.
Das Angebot, sein Fahrrad auch am Busbahnhof sicher abstellen zu können, gehört zu einem Gesamtkonzept dazu. Das hier keine Dimensionen wie in Köln oder Münster entstehen, ist doch wohl klar. Deshalb ist geplant, probeweise eine mobile Station anzubieten , die Anrainer nach ihrem Bedarf zu fragen und dann eine Planung zur Entscheidung vorzulegen. Dass die CDU selbst eine ergebnisoffene Planung ablehnt zeigt, dass sie die Notwendigkeit der Radverkehrsförderung nicht erkannt hat. Nicht nur weil Radfahren gesund ist, den Geldbeutel entlastet, sondern auch die Umwelt von Lärm und CO2 entlastet. 

Zur Haushaltsrede von Elke Middendorf

Bergkamen gut im UB-Vorstand vertreten

19-09-2011 11:30

Alle Städte sollen fahrradfreundlich werden

von links Thomas Semmelmann, Oliver Kaczmarek, Christiane Geisler

Am letzten Samstag wurde auf dem Parteitag der SPD im Kreis Unna der Unterbezirksvorstand gewählt. Alter und neuer Vorsitzender ist der hiesige Bundestagsabgeordnete Oliver Kaczmarek, der mit herausragender Mehrheit im Amt bestätigt wurde. „Diese Funktion ist mir besonders wichtig, denn ich vertrete als Unterbezirksvorsitzender 6.125 Mitglieder der SPD im Kreis Unna“, sagte Kaczmarek kurz nach Bekanntgabe seiner Wahl. Neuer Stellvertreter ist der Bergkamener Thomas Semmelmann, der dem Gremium bereits als Beisitzer angehörte. Insbesondere freute er sich  darüber, dass der Antrag zu den „Fahrradfreundlichen Städten“ ohne Gegenstimme angenommen wurde. Danach sollen die Städte Werne, Holzwickede, Fröndenberg, Schwerte und Selm die Mitgliedschaft in die Arbeitsgemeinschaft der „Fahrradfreundlichen Städte“ anstreben. Neu im Vorstand ist Christiane Geisler, die die Position der Juso-Beauftragten jetzt besetzt. Bestätigt als Seniorenbeauftragter wurde der Rünther Robert Lentes und die Funktion als Beisitzerin nimmt Martina Eickhoff wahr. Der gesamte Vorstand wurde mit großer Mehrheit gewählt, was für die Geschlossenheit der SPD im Kreis Unna spricht.

Das 30.000 Mitglied in den ADFC NRW aufgenommen

05-09-2011 08:44

38 Kreisverbände und 92 Ortsgruppen: Größter Landesverband baut Vorsprung weiter aus

2. von links Karin Middelhoff 30.000 Mitglied im ADFC NRW

Düsseldorf/Aachen, 5. September. Rückenwind für die Fahrradlobby: Das 30.000 Mitglied registrierte jetzt der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club NRW (ADFC). Damit baute der ADFC NRW seinen Vorsprung als größter Landesverband weiter aus.

 „Das ist ein großer Tag für unsere Organisation“, sagte Thomas  Semmelmann, Vorsitzender des ADFC NRW, der die Aachenerin Gabriele Middelhof (52) an ihrem Heimatort als neues Mitglied begrüßte. Gabriele Middelhof hatte sich online für eine Familienmitgliedschaft angemeldet. Auf diese Weise sind auch Ehemann Hendrik sowie Söhne Manuel und Thorsten mit dabei, die studieren und im Haushalt leben.

 Mit dem Rad zur Arbeit

Die Bürokauffrau – eine begeisterte Marathonläuferin – hatte vor sechs Jahren das Fahrrad für sich neu entdeckt, um trotz einer Knöchelverletzung fit zu bleiben. Seitdem fährt sie täglich fünf Kilometer zur Arbeit ins Büro – bei Wind und Wetter. Zum ADFC kam die gebürtige Aachenerin, nachdem sie mit ihrem Mann an einer „Sonnenaufgangstour“ des ADFC-Kreisverbandes Aachen/Düren teilgenommen hatte. Gabriele Middelhof: „Wir haben uns gut aufgehoben gefühlt und die Tour war toll organisiert. Da wollten wir sofort Mitglied werden".

Fahrrad-Navi weist den Weg

In Zukunft werden die Middelhofs die nahe und fernere Umgebung ihrer Heimat noch häufiger auf zwei Rädern erkunden. Für die Mitgliedschaft bedankte sich der ADFC-NRW-Vorsitzende nämlich mit einem hochmodernen Fahrrad-Navigationsgerät von Falk (IBEX 30, Preis: 360,- Euro im Fachhandel). Der intuitiv bedienbare Hightech-Lotse umfasst nicht nur 200.000 km Radweg-Strecken aus dem bundesweiten ADFC-Radtourenportal, sondern weist auch den Weg zu 5.200 vom ADFC als fahrradfreundlich empfohlenen Übernachtungsangebote (Bed + Bike) vom Hotel über Jugendherbergen bis zu Campingplätzen und Ferienwohnungen. 

Seit Jahren positives Wachstum

Seit Jahren steigen die Mitgliederzahlen des ADFC NRW kontinuierlich an. Es sind häufig Frauen und Männer jenseits der 50, die die Freuden des Radfahrens neu genießen wollen und sich dem Verband anschließen. „Wir sind nicht nur eine starke Lobby für das Rad, sondern auch ein Verein, der zum Mitmachen einlädt,“ sagt der ADFC NRW-Vorsitzende Thomas Semmelmann. „Dieses kombinierte Engagement für ein fahrradfreundliches NRW kommt bei den Menschen im Land gut an.  Das zeigt auch die Resonanz auf unser bisher größtes und öffentlichkeitswirksamstes Projekt, das Still-Leben auf der autofreien A40 im Rahmen der Kulturhauptstadt Ruhr.2010 mit Hunderttausenden von Radfahrern.“

2.600 Radtouren an 300 Standorten

Der ADFC NRW ist mit 38 Kreisverbänden und 86 Ortsgruppen der größte der 16 Landesverbände des ADFC mit bundesweit 133.000 Mitgliedern. Die Aktiven setzen sich für eine umweltfreundliche Verkehrspolitik ein und beraten in allen Fragen rund um das Fahrrad. In der Tourendatenbank des ADFC NRW laden 2011 insgesamt 2.600 Radtouren an 300 Standorten dazu ein, das Land auf zwei Rädern zu erkunden

.Mehr Informationen:

www.adfc-nrw.de

Verjüngungsprozeß in der SPD Bergkamen

Berthold Boden gratuliert seinem Nachfolger Julian Deuse

Mit der Wahl von Christian Pollack (23) zum stellvertretenden Vorsitzenden, Mareike Jander (30) und Julian Deuse (27) hat sich auch der SPD Stadtverbandsvorstand deutlich verjüngt. Selbst der Vorsitzende Bernd Schäfer, der in diesem Jahr 44 Jahre alt wird, gehört damit noch zu den jüngeren Mitgliedern in der SPD. Bereits 2006, als Christian Pollack zum Ortsvereinsvorsitzenden von Rünthe gewählt wurde, begann ein „Verjüngungsprozess“ an entscheidender Funktion in der SPD. Bei seiner Vorstandsarbeit wird Pollack von 7 Mitgliedern des Vorstandes unterstützt, die allesamt noch keine 35 Jahre sind. Bei diesem Alter spricht man in der SPD von der so genannten biologischen Klippe. Ist diese überwunden, dürfen SPD-Mitglieder nicht mehr in der Jugendorganisation der SPD, bei den Jungsozialisten (Juso), mitarbeiten. Auch Julian Deuse könnte mit seinen 27 Jahre noch bei den Juso`s aktiv werden, wenn ihm seine neue Aufgabe als Ortsvereinsvorsitzender von Weddinghofen und Ratsmitglied die Zeit lassen würden. Er war auch 1997 der erste in Deutschland, der mit 14 Jahren der SPD beigetreten ist. Neben Deuse tragen zwei weitere Mitglieder des Ortsvereins Bergkamen-Mitte dazu bei, dass das Durchschnittsalter der SPD-Fraktion im Rat gesenkt wird. Sandra Hagen (34) hat im letzten Jahr bei der Kommunalwahl das Direktmandat gewonnen und Andre Rocholl (29) ist für Lars Vogt in den Rat nachgerückt.

Es ist nicht immer einfach junge Menschen für die Politik und insbesondere für kommunalpolitische Themen zu begeistern. Deshalb freut sich der Vorsitzende Bernd Schäfer besonders darüber, dass es auf allen Ebenen gelungen ist, Nachwuchspolitiker auch an verantwortungsvolle Positionen zu bringen. Dieser Prozess soll weiter entwickelt werden, damit die SPD Bergkamen auf zukünftige personelle Veränderungen reagieren kann um damit Brüche in der politischen Sacharbeit zu vermeiden.

Etwas Wasser gießt der stellvertretende Vorsitzende Thomas Semmelmann in den Wein. „Eine gesunde Mischung macht es, denn auf die Erfahrung der älteren Mitglieder, auch an entscheidenden Positionen, kann und sollte man nicht verzichten“, so Semmelmann. Allein die Tatsache dass jemand jung ist reicht nicht aus. Ein frischer Wind darf ruhig wehen, vielleicht nicht ganz so viel wie beim Orkan Xynthia, und ein paar neue Ideen dürfen es schon sein.

 

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Wir sind Kulturhauptstadt

Ruhr2010 Logo

Mit einem Festakt, vor 1.200 geladenen Gästen, wurde letzten Samstag die Kulturhauptstadt Europas Ruhr.2010 auf dem Weltkulturerbe Zeche Zollverein in Essen eröffnet. Das Eröffnungsspektakel fand unter freiem Himmel auf der Bühne vor der Kokerei Zollverein statt. Für diese Open Air-Planung gab es im Vorfeld einige Kritik, zumal für den Eröffnungstag orkanartiger Schneesturm vorausgesagt war. Egal, der Vorsitzende Geschäftsführer der Ruhr.2010, Fritz Pleitgen, und sein Team ließen sich nicht beirren und zogen die Veranstaltung durch. Vielleicht war es ja das Bild der verschneiten Kokerei, welches für den besonderen Kick sorgte und worüber man noch lange sprechen wird. Nach den Grußworten von Bundespräsident Horst Köhler, dem Präsidenten der Europäische Kommission Jose‘ Manuel Baroso, dem NRW-Ministerpräsidenten Jürgen Rüttgers und der offiziellen Eröffnung durch Essens Oberbürgermeister Reinhard Paß verlief die Choreographie wie ein Feuerwerk, welches mit der Kulturhauptstadt-Hymne „Komm zur Ruhr“ von Herbert Grönemeyer endete. Hochachtung vor den Künstlern, die den widrigen Bedingungen trotzten und eine tolle Show boten. Anschließend ging es dann auf das Gelände der Zeche Zollverein, wo ein bunter Strauß von Kulturveranstaltungen und beeindruckende Illuminationen präsentiert wurde und nach und nach wohl 100.000 Besucher auf das Gelände lockte. Die Eröffnung hat Lust auf mehr gemacht. Diese Lust zu befriedigen ist kein Problem, weil die 53 teilnehmenden Städte des Ruhrgebiets das ganze Jahr über kulturelle Veranstaltungen anbieten werden. Auch Bergkamen ist u. a. im Rahmen der Local Heroes vom 15. – 21. August dabei.

Bilder vom Festakt und der Eröffnungsfeier

Mehr Infos:

www.essen-fuer-das-ruhrgebiet.ruhr2010.de

Projekte in Bergkamen

SPD Bergkamen - Vorstand neu gewählt

SPD Bergkamen Stadtverbandsvorstand

Am 5.2.2010 wurde ich zum vierten Mal zum stellvertretenden Stadtverbandsvorsitzenden der SPD Bergkamen gewählt. Dabei mussten sich nicht nur der Vorsitzende und seine Stellvertreter zur Wahl stellen, sondern erstmalig auch die sieben stimmberechtigten Beisitzer. Dies hat zur Konsequenz, dass die Ortsvereinsvorsitzenden nicht mehr automatisch stimmberechtigte Mitglieder sind, so wie es die alte Satzung vorsah. So weit sich die Ortsvereinsvorsitzenden sich nicht auch zur Wahl gestellt haben, sind sie beratende Mitglieder des Stadtverbandsvorstandes. Mit großer Mehrheit wurden gewählt:

Bernd Schäfer zum Vorsitzenden,
Thomas Semmelmann zum stellvertretenden Vorsitzenden,
Christian Pollack zum stellvertretenden Vorsitzenden,
Brigitte Matiak zur Schatzmeisterin,
Dr. Edith Kirsch zur Beisitzerin aus Mitte,
Dieter Mittmann zum Beisitzer aus Oberaden,
Monika Wernau zur Beisitzerin aus Rünthe,
Julian Deuse zum Beisitzer aus Weddinghofen,
Thomas Karnath aus Overberge und
Mareike Jander aus Heil.

Mit dem neuen Vorstand soll der Stadtverband mehr politisches Gewicht erhalten und sich über die Tagespolitik hinaus zu strategischen Themen in die Diskussionen einbringen. Dabei wird der demographische Wandel eine zentrale Rolle spielen. Die Gesellschaft wird älter, bunter und weniger, was man schon bei den Anmeldezahlen für die städtischen Schulen spüren kann. In diesem Zusammenhang wird bereits über die Schließungen von Schulen in Bergkamen gesprochen. Dies ist nur der Anfang.

24. Herner Umwelt- und Eine-Welt-Tag

Es ist der 24., zum vierten Mal gemeinsam auf die Beine gestellt mit dem Eine-Welt-Zentrum, und wie gewöhnlich wird von 11 bis 17 Uhr eine Mischung aus Information, Unterhaltung und Verpflegung die Besucher erwarten.

Die Anmeldezahlen sind rückläufig: 35 Anbieter anstelle von 45 im Vorjahr wollen die Gelegenheit nutzen, sich und ihre Sache im Gysenberg zu präsentieren. „Klein aber fein”, tröstet Thomas Semmelmann sich und die Mitveranstalter. Während einige Unternehmen „von der Finanzkrise getroffen, das Bugdet nicht mehr haben”, fehlten Verbänden teilweise die Ehrenamtlichen, außerdem „konkurrieren wir mit einer Vielzahl von Veranstaltungen”.

Darstellen will sich zunächst einmal der Fachbereich Umwelt selbst, der seinen 20. Geburtstag feiert, wie der stellvertretende Fachbereichsleiter Wilhelm Nobert berichtete. Beim Gewinnspiel hält das Amt für Kinder allerlei Preise bereit, vom Playmobil-Männchen über Springseile bis zur Eintrittskarte für Lago oder Wananas. Für Aufsehen sorgen werden, so Semmelmann, sicherlich die von der Firma Korte mitgebrachten E-Bikes: Elektrofahrräder, die nicht nur bei Älteren im Kommen seien. Während die AOK für ihre Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit” wirbt, lässt das Zentrum für Tanz und Bewegung die Trommeln sprechen; die Verbraucherzentrale ist vor Ort wie Entsorgung Herne, und auch Spaßiges steht auf dem Programm – Wettmelken an einer lebensgroßen Kuh zum Beispiel. All das und noch mehr wird auch als prominenter Gast der Parlamentarische Staatssekretär Michael Müller aus dem Bundesumweltministerium bei seinem Rundgang mit Oberbürgermeister Horst Schiereck anschauen, und mit ihm erwartete 5000 bis 6000 Besucher.

Das Eine-Welt-Zentrum hat als Mitveranstalter eigene Schwerpunkte gesetzt. „Weizen, Roggen, Gerste – was kennt man heute noch?” Petra Stach-Wittekind verspricht einen anschaulichen Test zur bedrohten Artenvielfalt. Lebensnah kommen auch die Verbrauchertipps zur Schonung des Weltklimas herüber. Das Ganze steht unter dem Motto „Heiße Zeiten”. Partner des Zentrums sind der Weltladen Esperanza, Amnesty International mit Informationen über aidskranke Frauen in Südafrika, Unicef und die Beratungsstelle für Migrantinnen. Für die Verpflegung sorgt der Naturkostladen „Kornmühle”. Angesichts der Straßensperrungen noch ein Tipp von Wilhelm Nobert: „Mit dem Fahrrad anreisen.”